Einstieg in die Veranstaltung (4 Stunden)
- Vorstellungsrunde
- Ziele der Veranstaltung
- Effektives Lernen und Prüfungsformen
Vorstellung (45-60 Minuten)
Persönliche Vorstellung
- Prof. am SZI der DHBW Lörrach seit 2013
- davor 15 Jahre in unterschiedlichen Bereichen der Software-Entwicklung gearbeitet
- leitet die Entwicklung der DHWB Lörrach Campus App (und auch der Campus Rallye App)
- Themen: Programmierung, Webentwicklung, mobile Apps, …
- Digitale Lehre: Online/Präsenz, Didaktik, …
Anekdote: Programmieren ist heute viel zugänglicher als zu meiner Studienzeit. Mitte der 90er Jahre gab es nur wenige Webseiten und kaum jemand besaß einen Computer…
Vorstellung des Kurses
- Wie lautet Ihr Name?
- In welchem Unternehmen sind Sie angestellt?
- Mit welchen Programmiersprachen haben Sie Erfahrung außer Java?
→ Strichliste zu Programmiersprachen am Whiteboard
Wie lange wird es relevant oder sinnhaft sein, nach Programmiersprachen zu fragen?
Fragen an den gesamten Kurs
- Wer hatte in der Schule Informatik/Programmieren?
- Welche Programmiersprache wurde unterrichtet?
- Gibt es Leute, die regelmäßig KI-Tools einsetzen? Wenn ja, welche?
- Wer hat schon eine komplette Web-App, mobile App oder andere Software für sich gebaut (ggf. mit KI)?
Ziele dieser Veranstaltung (15 Minuten)
Die Reveal-Folien stehen als eigenständige Browser-Präsentation bereit:
Präsentationstermine und Ablauf auf dem Whiteboard skizzieren.
Kurskalender am Projektor zeigen.
PAUSE
Effektives Lernen
Einführung und Motivation (30-45 Minuten)
Die Reveal-Folien zu Lernmethoden und Prüfungsformen stehen als eigenständige Browser-Präsentation bereit:
TODO: Handout zu „Effektives Lernen“ erstellen oder die Inhalte als Markdown in Moodle bereitstellen.
Diskussionsrunde:
- Was bedeutet „Lernen”?
- Ziel Bachelor-Abschluss: Prüfungen bestehen, dafür muss „gelernt” werden.
- Ziel Kompetenz-Erwerb für den Beruf (siehe „lebenslanges Lernen”)
- Was bedeutet „Lernen“ für Sie?
- Welche Lernmethoden kennen Sie bzw. haben Sie eingesetzt?
- Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind im KI-Zeitalter relevant?
Allgemeine Tipps für das Studium an der DHBW:
- 10-11 Wochen Vorlesungen, darauf folgen direkt die Klausuren, Prüfungen, Präsentationen und Abgaben.
- → Prüfungen/Präsentationen/Klausuren/Abgaben finden häufig innerhalb von zwei Wochen statt!
- regelmäßig wiederholen und üben (je nach Prüfung!), möglichst früh anfangen und „Bulimie-Lernen“ vermeiden!
- konkret: jede Woche einen Lernplan mit konkreten Inhalten und Zeiten erstellen und einhalten
- Lernziele als überprüfbare Aussagen formulieren: „Ich kann erklären, wann ich eine Schleife brauche“ statt „Kapitel 4 lesen“
- sich selbst testen: Habe ich das wirklich verstanden? Hierfür sind KI-Chats sehr hilfreich
- konzentriert arbeiten: Arbeitsblöcke mit konkretem Ergebnis („3 SQL-Aufgaben lösen“ statt „Datenbanken lernen“), Smartphone außer Reichweite, Benachrichtigungen aus
- in Lerngruppen gegenseitig erklären und Lösungswege vergleichen, danach aber jede Aufgabe auch selbstständig lösen können
- Für die Klausur- bzw. Prüfungsphase einen verdichteten, konzentrierten Lernplan erstellen. Dabei nicht am Schlaf sparen!
- Bei nicht bestandenen Klausuren gibt es eine Wiederholungsklausur. Eine zweite Wiederholung als mündliche Prüfung ist nur in Modulen der Theoriephase möglich, und zwar höchstens einmal pro Studienjahr (§ 42 der Studien- und Prüfungsordnung , maßgeblich ist die Fassung für den eigenen Jahrgang).
- Achtung: Werden Prüfungsleistungen endgültig nicht bestanden, geht der Prüfungsanspruch verloren und das Studium endet.
Ratschläge zu den Prüfungsformen (restliche Zeit, mind. 60 Minuten)
Je nach Umfang der Diskussionen und der Live-Demos kann es nötig sein, einen Teil zu den Prüfungsformen am nächsten Termin/Block fortzusetzen.
Relevanteste Prüfungsformen für WWI (nicht vollständig!):
- Klausur
- Präsentation
- Assignment
- mündliche Prüfung
- schriftliche Arbeiten: Seminararbeit, Projektarbeit, Bachelorarbeit
- (Portfolio: besteht aus mehreren Prüfungsteilen, ggf. verschiedene Prüfungsformen)
Klausur
Mit Klausuren werden unter anderem verschiedene Kompetenzen abgefragt (siehe auch Bloom-Taxonomie):
- Wissen wiedergeben (Begriffe, Fakten, Regeln, usw. „Was sind die 3 Ebenen von XYZ?“)
- Verständnis nachweisen (Erklärungen, Zusammenhänge, usw. „Was ist der Zweck von XYZ? Geben Sie jeweils ein Beispiel an.“)
- Anwendung durchführen (Aufgaben in einer Matheklausur, Code analysieren, usw.)
- Transfer vollbringen (komplexe Mathe-Textaufgaben, Konzepte auf neue Situationen übertragen, Entscheidungen begründen, usw.)
Persönliche Einschätzung: In Zukunft könnten Klausuren noch mehr Bedeutung und Verbreitung erhalten, weil viele außerhalb der Hochschule zu erstellende Prüfungsleistungen mit KI-Tools in (scheinbar) hoher Qualität erzeugt werden und der tatsächliche Anteil der Eigenleistung teilweise schwer überprüfbar ist.
Lernmethoden für Klausuren, die hauptsächlich Wissen und Verständnis abfragen:
- Lernkarten mit Spaced Repetition
- Lesen und abrufen (Active Recall)
- Learning by Teaching (bzw. Feynman-Technik): Konzepte erklären, um Wissenslücken aufzudecken
- KI-Chats mit Sokratischer Methode (durch Fragen eigene Kompetenzen ergründen, Antworten mit Lösungen vermeiden)
- Mastery Based Learning mit KI-Chats (stufenweises Absichern von Kompetenzen)
Beispielprompt zu Mastery Based Learning:
Prüfe mich zu Java-Schleifen. Unterteile das Thema in Teilthemen. Stelle eine Aufgabe nach der anderen mit zunehmender Schwierigkeit und zeige die Lösung erst nach meiner Antwort. Erkläre meine Fehler und gib mir eine ähnliche Aufgabe. Beginne mit dem ersten Teilthema. Gehe erst dann zum nächsten Teilthema, wenn ich drei Aufgaben hintereinander selbstständig richtig gelöst habe.
→ obige Lernansätze lassen sich teilweise kombinieren, z. B. Lernkarten mit Feynman-Technik
→ Reines Wiederlesen und Markieren ist als alleinige Lernstrategie vergleichsweise wenig wirksam.
Tipps für Klausuren mit konkreten Anwendungsaufgaben und Transferleistungen:
Die oben genannten Lernmethoden sind auch hier anwendbar, insbesondere die Möglichkeit konkrete Kompetenzen durch Aufgaben oder Tests mit KI-Chats zu überprüfen. Weitere Ansätze:
- Das bloße Lesen der Inhalte oder Musterlösungen kann die Illusion von Kompetenz erzeugen („ok das habe ich verstanden“). Aufgaben selbst und eigenständig lösen ist besser (KI kann Aufgaben erstellen).
- Prüfung simulieren: Probeklausur, Altklausur, Übungsaufgaben mit Zeitlimit wie in einer Klausur bearbeiten.
- Bewusst die Aufgaben oder Übungen bearbeiten, die schwer fallen und nicht die, die leicht lösbar sind (siehe deliberate practice).
- Wenn eine Übungsaufgabe nicht lösbar ist, dann die Fehler analysieren, die Musterlösung nachvollziehen oder mit KI erklären lassen, und später nochmals selbst probieren.
- Bei Programmieraufgaben Code auch von Hand nachvollziehen: Ausgabe vorhersagen, Fehler finden, Code ergänzen.
- Während der Klausur zunächst alle Aufgaben überfliegen und Zeit pro Aufgabe schätzen, mit sicheren Aufgaben beginnen (quick wins), Zeit für abschließende Kontrolle einplanen.
Hilfreiche Kontrollfrage:
Könnte ich diese Aufgabe auch lösen, wenn sie anders aussieht als die Aufgaben aus der Übung?
→ Falls nicht, sollte ich den Lösungsweg an neuen Varianten der Aufgabe prüfen.
- Haben die Studierenden weitere Tipps?
Live-Demo: Mit kostenlosen und ggf. zahlungspflichtigen Versionen von ChatGPT oder Claude Beispiele zum effektiven Lernen zeigen.
Assignment
Die Prüfungsordnung der Fakultät Wirtschaft definiert Assignment auf sehr allgemeine Art:
Im Assignment […] soll eine Fragestellung oder auch mehrere Fragestellungen innerhalb eines festgelegten Zeitraums schriftlich bearbeitet werden.
Assignment wird als Prüfungsleistung in unterschiedlichsten Vorlesungen eingesetzt. Oft handelt es sich wie oben erwähnt um eine schriftliche Bearbeitung, was unterschiedlich ausgelegt werden kann. Als Beispiel und aus Sicht der Software-Entwicklung kommt ein Assignment u. a. in Programmierung, App-Entwicklung oder Datenbanken vor. Hierbei handelt es sich dann beim Assignment oftmals um ein Programmierprojekt, das häufig in Teams durchgeführt wird.
Mit KI-Coding-Tools lassen sich komplexe Programmierprojekte und Apps komplett durch „Vibe Coding“ erstellen, ohne dass Programm-Code geschrieben, gelesen oder überhaupt beachtet wird.
Achtung: Manchmal kommen Assignments in sogenannten „kombinierten Prüfungen“ vor, wobei sie z. B. mit einer Klausur kombiniert werden können. Dadurch kann Wissen und Verständnis abgefragt werden, insbesondere als prüfende Ergänzung zu einem komplett mit KI-Tools umgesetzten Assignment.
Bei Assignments ist mit den prüfenden Personen zu Beginn zu klären, in welchem Umfang KI-Tools eingesetzt werden dürfen und wie ihre Verwendung dokumentiert wird.
Je nach Modul können neben der schriftlichen Bearbeitung konkrete Artefakte wie Software oder Apps Bestandteil der Prüfungsleistung sein. Denkbar sind auch Videos als Lieferobjekte.
Durch „Learning by doing“ können Assignments umfangreiche Lerneffekte bei Studierenden auslösen. Dies hängt zunächst von der investierten Zeit und einem strukturierten Vorgehen ab. Sollte jemand die Lieferobjekte ausschließlich mit KI generieren und dabei willkürlich ohne eigenen kritischen Arbeitsaufwand vorgehen (siehe z. B. „Vibe Coding“), dann ist der Lerneffekt gering und dies kann sich dann z. B. negativ in einer kombinierten Klausur auswirken.
Folgende Lernmethoden könnten sinnvoll für ein Assignment eingesetzt werden:
- KI-Chat als persönlicher „Tutor“, der relevante Konzepte für das Assignment erklärt
- Recherchen mit KI-Tools für verschiedene Lösungsansätze, die auf Relevanz und Korrektheit überprüft werden
Tipps für Assignments mit Programmierprojekten (z. B. Web- oder Mobile-App):
- Aufgabenstellung und Bewertungskriterien vollständig lesen, Muss- und Kann-Funktionen unterscheiden.
- Unbekannte oder riskante Technologien möglichst früh ausprobieren.
- Früh eine lauffähige Minimalversion bauen und diese dann schrittweise erweitern, statt kurz vor der Abgabe „alles zusammenzubauen“. Eine solche Minimalversion heißt auch MVP (Minimum Viable Product). Sie kann noch wenig, funktioniert aber von Anfang bis Ende.
- Versionsverwaltung von Anfang an verwenden und die Teile des Teams regelmäßig zusammenführen statt am letzten Tag. Das verbreitetste Werkzeug dafür ist Git. Es speichert jeden Zwischenstand, sodass das Team Änderungen nachvollziehen und bei Fehlern zu einer früheren Version zurückkehren kann.
- Vor der Abgabe das Projekt einmal wie eine fremde prüfende Person durchgehen. Erklärt die README-Datei (die Anleitung im Projektordner), wie man die Anwendung installiert und startet? Funktionieren danach die zentralen Anwendungsfälle (Use Cases), also die wichtigsten Abläufe aus Sicht der Nutzenden?
Den eingereichten Code sollte man erklären, verändern und debuggen können – auch wenn er mit KI-Tools erstellt wurde. Sonst ist zwar ein Produkt entstanden, die eigentlich zu prüfende Kompetenz aber nicht.
Falls ein Assignment mit einer Klausur kombiniert wird, dann sind die oben genannten Lernmethoden für Klausuren relevant.
Mündliche Prüfung
An der DHBW können mündliche Prüfungen in der Regel von zwei prüfenden Personen durchgeführt werden. Geprüft werden meist einzelne Studierende aber es gibt auch mündliche Prüfungen in Gruppen oder Teams.
Mündliche Prüfungen haben einige Überschneidungen mit Klausuren, denn in mündlichen Prüfungen wird ebenfalls konkretes Wissen abgefragt oder Verständnis überprüft. Aber auch Anwendungen und Transferaufgaben lassen sich in mündlichen Prüfungen einfordern (z. B. Aufgaben oder Herleitungen in Mathematik). Daher sind auch hier die oben genannten Lernmethoden für Klausuren relevant.
Zusätzlich muss das Wissen in einer mündlichen Prüfung spontan sprachlich verfügbar sein. Daher:
- Stoff laut erklären, nicht nur lesen, und sich gegenseitig abfragen.
- Antworten strukturieren, z. B.: Begriff → Erklärung → Beispiel → Einordnung/Grenzen
- Typische Nachfragen üben: „Warum?“, „Im Vergleich wozu?“, „Was wäre ein Beispiel?“, „Wann gilt das nicht?“
- Kurz nachdenken statt sofort loszureden. Bei unklaren Fragen nachfragen oder die Frage in eigenen Worten wiederholen.
- Bei Nichtwissen nicht bluffen, sondern zeigen, was sich trotzdem herleiten lässt.
Präsentation
Präsentationen sind ein Schwerpunkt dieser Veranstaltung, daher nur ein paar Ergänzungen für die Betrachtung der Präsentation als Prüfungsleistung an der DHBW:
- Präsentationen sind manchmal eigenständige Prüfungsleistung einer Veranstaltung laut Modulbeschreibung
- Laut Prüfungsordnung ist eine Präsentation die Darstellung zuvor schriftlich ausgearbeiteter wissenschaftlicher oder praktischer Ergebnisse.
- Präsentationen sind oft Bestandteil eines sogenannten Portfolios (mehrere Prüfungsteile)
- Besonders hervorzuheben sind die Präsentationen der zweiten Projektarbeit im 5. Semester und der Bachelorarbeit am Ende des Studiums (beides mit Fragerunde)
- Wie bei mündlichen Prüfungen können einzelne Studierende oder Gruppen von einer oder mehreren Personen geprüft werden.
- Neben Präsentation erwähnt die Prüfungsordnung der Fakultät Wirtschaft weitere ähnliche Prüfungsformen:
- Posterpräsentation
- Referat
Weitere Bemerkungen:
- Eigentlich offensichtlich: je mehr Arbeit und Übung/Proben wir in die Präsentation stecken, desto besser wirkt sich das wahrscheinlich auf das Ergebnis aus
- Feedback zu Probepräsentationen kann sehr nützlich sein, idealerweise von möglichst qualifizierten Personen (z. B. Mitstudierende)
- Eine Präsentation mit Fragerunde besteht aus zwei Teilen: dem vorbereiteten Vortrag und dem unvorbereiteten fachlichen Gespräch danach. Für die Fragerunde:
- vorab 10–20 wahrscheinliche Fragen sammeln, z. B.: Warum diese Methode? Welche Alternativen gab es? Welche Grenzen und Annahmen hat die Lösung?
- für erwartbare Detailfragen Backup-Folien vorbereiten
- Bei der Arbeit mit KI-Tools ist der Umfang des Einsatzes mit den Dozierenden zu klären. Meine Empfehlung:
- Aufbau, „roten Faden“ und Text-Inhalte selbst erstellen
- Entscheidend sind fachliche Qualität, Eigenleistung, geprüfte Quellen und die vereinbarte Dokumentation des KI-Einsatzes. Generische Formulierungen und Standardlayouts wirken dagegen austauschbar.
- In unserem „KI-Zeitalter“ ist denkbar, dass in Zukunft die Fragen zur Präsentation für die Bewertung stärker gewichtet werden.
Über Präsentationen (Folien) und das Präsentieren werden wir noch ausführlicher an einem späteren Termin sprechen.
Schriftliche Arbeiten: Seminararbeit, Projektarbeit, Bachelorarbeit
Hierzu gibt es im Laufe des Studiums einen Workshop zum wissenschaftlichen Arbeiten mit weiteren Informationen. Die erste Projektarbeit wird in der Praxisphase des 2. Semesters geschrieben, bei uns an der DHBW Lörrach zwischen Juli und September.
Shitty first draft („schäbiger erster Entwurf“). Den Begriff prägte die Schriftstellerin Anne Lamott in ihrem Schreibratgeber Bird by Bird (1994). Gemeint ist, dass man mit dem Schreiben beginnt, auch wenn die Gedanken noch unklar sind, und bewusst einen miserablen ersten Entwurf in Kauf nimmt. Wie bei der Prokrastination senkt das die Hürde zum Anfangen (Schreibblockade). Beim Schreiben werden die Gedanken häufig klarer, und den Entwurf verbessert man danach Schritt für Schritt. Das hilft etwa bei Projektarbeiten, Assignments oder den Texten für Präsentationsfolien.
Warnung: KI-Tools und -Chats können auch helfen, erste Entwürfe zu erstellen und Schreibblockaden zu überwinden. Aber die Gefahr ist hier sehr groß, dass die Texte dann direkt ohne Eigenleistung und ohne sie kritisch zu hinterfragen übernommen werden. Schreiben sollte eine menschliche Aktivität bleiben!
Selbsttest vor jeder Prüfung oder Abgabe
Unabhängig von der Prüfungsform helfen diese fünf Fragen:
- Kann ich es ohne Unterlagen wiedergeben?
- Kann ich es mit eigenen Worten erklären und begründen?
- Kann ich es selbst anwenden?
- Kann ich es auf einen neuen Fall übertragen und Alternativen beurteilen?
- Kann ich meine Lösung gegenüber kritischen Rückfragen verteidigen?
→ Die ersten vier Fragen orientieren sich grob an den Kompetenzen bei Klausuren (siehe oben, angelehnt an die Bloom-Taxonomie), die fünfte Frage zielt auf Fragerunden und mündliche Prüfungen.